Die Technologien von ORBIS
Der Composer
Der Einsatz von EDV in Ihrem medizinischen Alltag führt nur zu besseren Ergebnissen, wenn sich die Software an Ihre Aufgaben und Erfordernisse anpassen läßt - und nicht umgkehrt.
Mehr Zeit für Patienten
Mit dem ORBIS Composer erstellen Sie z.B. schnell und einfach Ihren Bedürfnissen entsprechende Vorlagen:
- Arztbriefe
- Anamnese / Befunde
- Status Präsens
- Dekurse / Verlaufsberichte
- OP-Berichte
- usw.
Durch die Möglichkeit, in der Basisdokumentation die Subformulare individuell anzupassen, können Sie beliebige Inhalte transportieren, ohne sich Gedanken über die Programmlogik oder Workflows machen zu müssen.
Sie haben per Mausklick Zugriff auf viele verschiedene sog. "Business-Objects", also Elemente, die Sie zur Datenspeicherung und zum Dialog in Ihre Formulare einbauen können. "Business-Objects" sind z.B. einfache Textfelder oder Datumsfelder. Es stehen Ihnen aber auch komplexere Bausteine, wie kombinierte Diagnoseneingabe/-übernahme Masken zur Verfügung, die Sie mit wenigen Mausklicks und ohne Programmieraufwand eigenhändig in Ihre Formulare einbinden können.
Anzeige- und Eingabebedingungen machen Ihre Formulare dynamisch: Abhängig von getroffenen Entscheidungen werden Sie in Ihrem Formular zu weiteren Eingaben aufgefordert.
Im ORBIS System bereits vorhandene Daten, seien es Daten zum Fall, zum Patienten, zum angemeldeten Benutzer - aber auch beliebige Elemente aus anderen Formularen, stehen Ihnen somit im ORBIS Composer zur Weiterverarbeitung zur Verfügung.
Der ORBIS Composer im Funktionsstellenmanagement ("Order Entry & Result Reporting")
Ausgehend von einem für Ihr Haus angepasstes Hauptformular, in dem die generellen Workflows zwischen Anforderer und Funktionsstellen bereits implementiert wurden, erfolgt die Anpassung der Aufgaben im ORBIS Composer in den individuellen Subformularen.
So benötigt z.B. eine EKG-Anforderung andere Inhalte, als eine Massage-oder Gipswechsel-Anforderung. Gleiches gilt für die Rückübermittlung der Befunde der jeweiligen Funktionsstelle, bei der ebenso jeweils angepasste Formulare erst die verlangte Effizienz und Qualitätssteigerung in der Zusammenarbeit ermöglichen.
Diese individuellen Unterschiede lassen sich mit Hilfe des ORBIS Composer leicht berücksichtigen und erleichtern somit Ihre Arbeit entscheidend.
Elektronische Kommunikation:
- Ideale Leistungserfassung
- individuelle digitale Befund- und Diagnosen-/Prozedurenübermittlung

Strukturierte Erfassung
Die strukturierte Erfassung Ihrer Daten mittels individuell im ORBIS Composer angepasster Formulare ermöglich darüber hinaus eine vielfältige Auswertbarkeit Ihrer Arbeit und Ihrer Aufgaben.
Die in standardisierten Formularen erfassten Daten stehen Ihnen für Ihre individuellen Auswertungen zur Verfügung, wie z.B. interne QS, klinische Studien, Kostenreduktion
Nur eine strukturierte Erfassung ermöglicht eine strukturierte Weiterverarbeitung, die Sie z.B. mit einem herkömlichen Text-Prozessor zur unstrukturierten Erfassung von einfachem Freitext niemals erzielen können.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten des ORBIS Composer sind in der freien Gestaltung von individuellen Standardformularen zu sehen (z.B. Aufenthaltsbestätigungen, Informationsblätter)
Technische Details
- ORBIS Composer
Zwingende Fortschritte bei der Komplexitätsreduktion - und damit bei der Transparenz, Verstehbarkeit und Anpassbarkeit - von Applikationen wird erst erzielt, wenn die so zu Objekten gekapselten Logiken in grafischen "Montagesystemen" spielerisch zu Applikationen zusammengebaut und mit neuen Kunden-individuellen Objekten Release-gesichert kombiniert werden können. Dies war exakt die Entwicklungsvorgabe für den ORBIS Composer und es war das, was die GWI als notwendige Bedingung für die Entwicklung von Applikationen, speziell in der Medizin, angesehen hat. - Business Objects
Der ORBIS Composer leistet im Verbund mit dem ORBIS Workflower genau dies: Die bestehenden Standard-Logikbausteine werden mit individuellen "Business Objects" im Ablauf gemischt und zu Applikationen montiert.
Innerhalb der ORBIS Applikationen existiert selbstverständlich das klassische Customizing mittels der vielfältigsten Systemeinstellungen. Gehen die individuellen Anforderungen aber bedeutend über den Standard hinaus, dann greift der "visuelle Montageansatz" über den ORBIS Composer. So wird eine erhebliche Steigerung der Individualisierung von Applikationen ohne weitreichende komplexe Programmierung erreicht. Erst die letzte Stufe der Individualisierung sieht das Programmieren neuer "Business Objects" vor und wird im Rahmen der umfangreichen ORBIS COOL Business Object Bibliotheken immer seltener notwendig. - Generisches Datenmodell
Aufgrund des generischen Datenmodells bietet Ihnen der ORBIS Composer die Möglichkeit, beliebige neue Variablen in Ihrem Formular zu definieren, ohne die Datenbankstrukturen hierfür anpassen zu müssen. Alle über Formulare erfassten Inhalte werden in der Datenbank gespeichert und stehen so auch für Auswertungen (zum Beispiel mit dem ORBIS Reporter) zur Verfügung.
Mit dem ORBIS Composer erstellte Formulare lassen sich von den Anwendern beliebig oft anlegen und ausfüllen. Sollten doch einmal Änderungen am Entwurf nötig sein - kein Problem: Die Formulare sind versioniert. Das bedeutet für Sie: Auch wenn Sie nach einiger Zeit an einem Formular wesentliche Änderungen vornehmen, so sieht der Anwender immer die Version, die ursprünglich angelegt wurde. Erst die neu angelegten Formulare des gleichen Typs enthalten Ihre Änderungen.
Das Einspielen von neuen Programmversionen von ORBIS wird beim Update automatisch berücksichtigt - Ihre Formulare bleiben funktionsfähig.
Fazit: Der ORBIS Composer unterstützt Sie als leistungsfähiges Entwicklungswerkzeug bei allen Fragen der Individualisierung Ihres ORBIS Systems.
Anwendungsszenarien
- Ihrer täglich zu verwendenen Arztbriefvorlage fügen Sie z.B. per Mausklick ein Feld ein, das sich automatisch mit den passenden Stellen Ihrer OP-Berichte befüllt, an anderer Stelle benötigen Sie ein Freitextfeld oder z.B. die Übernahme von Laborwerten
- durch diese einfach durchzuführenden Anpassungen erledigen Sie Ihre Dokumentationsaufgaben schneller und effizienter
- die Weiterverarbeitungsmöglichkeit von bereits erfassten Informationen (z.B. OP-Berichte oder Befunde) bedeutet im Ergebnis eine höhere Qualität Ihrer Arbeit durch die Eliminierung von Redundanzen und Übertragungsfehlern

