ORBIS von Agfa HealthCare unterstützt die Anbindung von PiCCO2

  • Pressemitteilung
  • Mortsel, Belgien, Bonn, Deutschland
  • December 17, 2007 09:00

Agfa HealthCare präsentiert als erster Hersteller eine Innovation für Patient Data Management Systeme im Intensivbereich PiCCO2 bietet dynamisches Monitoring durch die Kombination mehrerer Funktionalitäten

Agfa HealthCare, ein führender Anbieter IT-unterstützter klinischer Workflow- und diagnostischer Imaging-Systeme, stellte auf der diesjährigen Medica als erster Hersteller von Patient Data Management Systemen PiCCO2 vor.

PiCCO2 ist ein HZV-Monitor, der an das integrale Patient Data Management System (PDMS) ORBIS ICU-Manager angebunden werden kann. Durch PiCCO2 steht dem Personal in Intensivstationen eine Methode zur Verfügung, mit der ein erweitertes dynamisches Monitoring durch eine Kombination von fiberoptischer Oxymetrie, transpulmonaler Thermodilution und Pulskonturanalyse durchgeführt werden kann. Die Messwerte des PiCCO2-Monitors können automatisch in den ORBIS übernommen und dort dargestellt werden.

Der ORBIS ICU-Manager ist ein voll integriertes PDMS, das Intensivärzte und -pflegekräfte bei der elektronischen Online-Dokumentation unterstützt. Das grafisch aufbereitete Intensivportal des ORBIS ICU-Manager ermöglicht einen schnellen Überblick über Patienten und die Belegungssituation und ist über den Intensivdesigner flexibel und einfach an die unterschiedlichen Anforderungen der jeweiligen Benutzer anpassbar. Die Online-Anbindung von Medizingeräten erfolgt per „Plug'n'Play" über die Medizin-Geräte-Schnittstelle (MEGS). Neben Erfüllung der Dokumentationsvorgaben und höherer Leistungstransparenz, ermöglicht der ORBIS ICU-Manager die Einführung und Gestaltung effizienter klinischer Prozesse.

Von der Bereitstellung des neuen Kommunikationsprotokolls des PiCCO2 bis zum Abschluss der Umsetzung benötigte die Softwareentwicklung der Agfa HealthCare GmbH nur wenige Wochen. Hintergrund für diese schnelle Verfügbarkeit war die moderne Struktur der neuen ORBIS-internen Middleware MEGS (Medizin-Geräte-Schnittstelle). Durch die hochgradige Modularität ermöglicht MEGS die einfache und schnelle Integration verschiedenster Protokolle auf Basis von RS232 (seriell) oder TCP/IP. So wird der ORBISBenutzer von all jenen Tätigkeiten entlastet, die üblicherweise mit dem Thema Geräteanbindung in Zusammenhang gebracht werden. Ein ausdrückliches Starten der Messwerte-Dokumentation durch den Benutzer ist nicht notwendig. Stattdessen beginnt MEGS mit der Datenübernahme, sobald die angeschlossenen Geräte Daten liefern.

Der Vorteil ist, dass Messwerte auch dann zur Verfügung stehen, wenn die Dokumentation zum Zeitpunkt der Messung gar nicht vorgesehen war. Für den Anschluss von Geräten ist außer einem gerätespezifischen Kabeladapter keine besondere Hardware erforderlich. Sogar an serielle Schnittstellen angeschlossene Geräte werden von der Software selbständig erkannt und eingebunden, so dass ein Gerätewechsel außer dem Herstellen der Steckverbindung keine weiteren Maßnahmen erfordert.

Dennis Rausch, Applications- und Produktmanager Agfa HealthCare, kommentiert: „PiCCO2 ist eine wirkliche Innovation für all diejenigen, die im Intensivbereich arbeiten müssen. Durch die Anbindung konnten wir die Effizienz des ORBIS ICU-Managers erweitern."



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